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Wartburg

Ausflugsziel in der Region Thüringer Wald

Foto: A.Savin · FAL · Wikimedia Commons

Foto: Wikimedia Commons – A.Savin, FrDr, Krzysztof Golik, Ludwig Rohbock / Georg Heisinger

Die Wartburg ist eine Burg bei Eisenach, im nordwestlichen Thüringer Wald in Thüringen. Ihr Name ist wahrscheinlich von Warte, also Wach(t)-, Wächterburg abgeleitet. Der Burgberg weist mit 411 m ü. NHN noch einmal eine Höhe auf wie der etwa 3 km südlich gelegene Kamm des Thüringer Waldes mit dem Rennsteig. Unterhalb der Wartburg im nördlich gelegenen Hörseltal verlief die Via Regia. Erstmals genannt wurde die Wartburg 1080 in Brunos Abhandlung zum Sachsenkrieg „De bello Saxonico“.

Aufgrund ihrer Verknüpfung mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Elisabeth von Thüringen und Martin Luther bzw. Ereignissen wie dem Sängerkrieg und dem Wartburgfest der Urburschenschaft 1817 gilt die Wartburg als ein deutsches Nationaldenkmal. Seit 1999 gehört sie außerdem zum UNESCO-Welterbe.

Der in wesentlichen Teilen erhaltene, von den Landgrafen von Thüringen, den Ludowingern, in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaute Palas ist der erste seines Bautyps überhaupt im deutschsprachigen Raum und kann als künstlerisch und architektonisch bedeutendster Bau seiner Art gelten. Das heutige Gesamterscheinungsbild der Burganlage mit Neuer Kemenate und Hauptturm sowie des sie umgebenden Landschaftsparks geht auf den Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach zurück. In seinem Auftrag wurde die Wartburg 1838 bis 1890 nach Entwürfen von Hugo von Ritgen wiederhergestellt.

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