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Das Fridolinsmünster ist das Wahrzeichen der Stadt Bad Säckingen und dem heiligen Fridolin von Säckingen gewidmet (→ Fridolinskirche), der als Missionar vermutlich irischer Herkunft im 6. Jahrhundert verschiedene Klöster im alemannischen Raum gründete. Das Fridolinsmünster war die Stiftskirche des Damenstifts Säckingen und ist heute die Hauptkirche der römisch-katholischen Kirchengemeinde Bad Säckingen-Murg.
Die Klosterkirche wurde im romanischen Stil erbaut, im 14. Jahrhundert nach einem Brand im gotischen Stil wieder errichtet und im 17. und 18. Jahrhundert mit Elementen des Barock erneuert.
Die Gebeine des heiligen Fridolin werden in der öffentlich zugänglichen Fridolinskapelle auf der rechten Seite des Chorraums in einem reich verzierten Silberschrein aufbewahrt. Überregionale Bekanntheit genießt die Prozession am Sonntag nach dem 6. März zum Gedenk- und Todestag des Heiligen.
Die Kirche wurde aufgrund ihrer Sagengeschichte in die Liste der „Mythischen Orte am Oberrhein“ aufgenommen.
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