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Herges-Vogtei ist ein Bestandteil des Ortsteiles Trusetal der Gemeinde Brotterode-Trusetal im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen.
Der Ortsteil Herges wurde als „Herigest“ am 17. Februar 1185 erstmals urkundlich erwähnt.
Der Ursprung dieses Ortsteils lag im Wiesengrund Alt-Herges, durch den die Truse (Drusandra = die Brausende) ursprünglich floss. Im Ergebnis der Bergbautätigkeit war unterhalb eine Schmelzhütte errichtet worden. Sie erhielt den Beinamen „Vogtei“ und wurde von einem Hüttenmeister Hünenvogt im Auftrag des Klosters Herrenbreitungen verwaltete. In dieser Hütte wurde das Eisenerz der Gruben Mommel und Klinge verhüttet. Beim Bau von Wassergräben für den Bergbau wurde auch das Bachbett der Truse verlegt. Durch einen Damm wurde der Fluss aufgestaut und als Wasserreservoir genutzt. Zugleich herrschte nun Wassermangel im Dorf Herges. Die Bewohner mussten den Ort aufgegeben und übersiedelten nach der Vogtei, dann Herges-Vogtei genannt – heute Herges-Auwallenburg.
Ende des 16. Jahrhunderts fand der Kupferbergbau um Herges-Vogtei und Auwallenburg seinen Ursprung. Bis 1713 war die Kupfer- und Saigerhütte in Betrieb, auch die Eisenhämmer in Herges-Vogtei hatten mit der jährlichen…
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