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Das Detmolder Sommertheater ist ein langgestreckter Fachwerkbau südlich der Detmolder Innenstadt. Bei dem Theater, das am 26. Juli 1896 eröffnet wurde, handelt es sich um eins der letzten erhaltenen Sommertheater Deutschlands. Bis zum Ersten Weltkrieg kamen Stücke namhafter Autoren zur Aufführung, wie Goethe, Schiller, Hauptmann, Hebbel und Grillparzer. Als am 5. Februar 1912 das Detmolder Hoftheater abbrannte, diente das Sommertheater bis zum 29. September 1919 als Fürstliches Interimstheater. Schon in der gesamten Zeit seines Bestehens wurde das Sommertheater auch für andere Veranstaltungen genutzt und fungierte als Saalbau der benachbarten Gaststätte Neuer Krug. Zahlreiche Vereinsfeste, größere private Familienfeiern und Tanzlustbarkeiten fanden hier statt. Eine weitere Attraktion zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die ersten Filmvorführungen, die im Saal des Sommertheaters stattfanden. 1925 wurde der Theaterbetrieb im Sommertheater eingestellt und das Haus verkauft.
Im selben Jahr ließ der neue Besitzer, Weinhändler Carl Brockmann, das Gebäude an der Südseite erweitern. Die neoklassizistische Architektur des Anbaus ließ einen deutlichen Unterschied zum Fachwerkbau des Sommertheaters…
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