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Schloss Gottorf
Ausflugsziel in der Region Flensburger Förde & Schlei
Foto: Matthias Süßen · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Foto: Wikimedia Commons – Matthias Süßen, Frank Vincentz, Oberkondukteur Hans Christoffer Lönborg, Carsten Steger, User:Matthias Süßen
Schloss Gottorf (niederdeutsch Slott Gottorp, dänisch Gottorp Slot) in Schleswig ist eines der bedeutendsten profanen Bauwerke Schleswig-Holsteins. Es wurde in seiner über achthundertjährigen Geschichte mehrfach umgebaut und erweitert, so dass es sich von einer mittelalterlichen Burg über eine Renaissancefestung bis hin zu einem Barockschloss wandelte. Es war namensgebend für das herzogliche Haus Schleswig-Holstein-Gottorf, aus dem im 18. Jahrhundert unter anderem vier schwedische Könige und mehrere russische Zaren hervorgingen.
Das größte Schloss des Bundeslandes war im Besitz des dänischen Königshauses und der schleswigschen Herzöge. Nach der Annexion des Gottorfer Anteils des Herzogtums Schleswig durch Dänemark 1713 diente das Schloss als Sitz des königlich-dänischen Statthalters in Schleswig, anschließend wurde es als Kaserne genutzt. Heute beherbergt es zwei schleswig-holsteinische Landesmuseen sowie die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf. Nördlich des Schlosses wurde in den vergangenen Jahren der Neuwerkgarten rekonstruiert, einer der ersten barocken Terrassengärten Nordeuropas.
Seit dem 31. August 2025 ist der größte Teil der Schauräume für etwa drei Jahre wegen Renovierung geschlossen. Die Moorleichen werden während dieser Zeit im Museum im dänischen Silkeborg gezeigt.
Text: Wikipedia, Lizenz CC BY-SA 4.0 · Wikipedia